Dies ist der Fall eines Babys aus der Provinz Hainan, das zu diesem Zeitpunkt über ein Jahr alt war. Das Baby hatte Polydaktylie an der rechten Hand. Das Erscheinungsbild ähnelte dem, was wir gemeinhin als „Krabbenscheren“-Polydaktylie bezeichnen, aber der Fall des Kindes war ziemlich einzigartig. Es konnte nicht mit der üblichen Krebsscheren-Operationsmethode behandelt werden und erforderte stattdessen die"oben drauf"Technik.

Erstdiagnose
Was ist die „On-Top“-Technik?
Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich bei der „On-Top“-Technik um einen Prozess, bei dem „das Beste genommen und der Rest weggeworfen wird“. Bei einer Polydaktylie-Operation kann in einem einfachen Fall lediglich die Entfernung des zusätzlichen Fingers erforderlich sein. Oft ist die Situation jedoch komplexer und erfordert eine umfassende Beurteilung des tatsächlichen Zustands des Daumens.
„Das Beste nehmen und den Rest wegwerfen“ bedeutet, dass wir bei der „On-Top“-Operation die Knochen und Sehnen des Fingers mit der relativ besseren Funktion behalten, während wir die Haut und das Weichgewebe des anderen Fingers mit der geringeren Funktion erhalten. Die Integration dieser Elemente führt zu einem Daumen, der relativ gut aussieht und ein gewisses Maß an Funktionalität aufweist.

Präoperatives Röntgen
Wann wird die „On-Top“-Technik angewendet?
Die „On-Top“-Technik ist nicht auf eine bestimmte Form der Polydaktylie ausgerichtet, sondern wird durch den tatsächlichen Zustand des Daumens des Kindes bestimmt.
Bei diesem Kind beispielsweise fiel im Gespräch auf, dass der äußere Daumen aktiver war. Auch den Eltern fiel auf, dass eine Seite „stärker“ war, während die andere Seite „besser aussah“.
In solchen Situationen ist das Entfernen einer Seite möglicherweise nicht die beste Lösung für den Daumen des Kindes, weder optisch noch funktionell. Daher wird die „On-Top“-Technik verwendet, um „das Beste zu nehmen und den Rest wegzuwerfen“, um ein ausgewogenes Ergebnis zu erzielen.
Dies verdeutlicht auch eine Einschränkung von Online-Konsultationen. Nur bei einer persönlichen Konsultation können wir den Zustand des Kindes wirklich sehen und beurteilen, wie etwa die Spannung in der Gelenkkapsel und den Funktionszustand des Daumens. Nur bei einem persönlichen Besuch können wir den für das Kind günstigsten Operationsplan festlegen.

Erstdiagnose
Nachuntersuchung Als das Kind zur Nachuntersuchung kam, erzählte mir die Mutter freudig, dass die Nägel des Kindes viel größer geworden seien, was darauf hindeute, dass sich das Kind allmählich erholt. Kurz gesagt,Je mehr der Daumen beansprucht wird, desto schneller wächst er. Funktionelle Übungen sind daher unerlässlich.
Besonders bei einem „rekonstruierten“ Daumen sind Übungen noch wichtiger, um dem Kind bei der Anpassung zu helfen. Da sich dadurch die Art und Weise ändert, wie das Kind seine Hand benutzt, ist regelmäßiges Üben bei funktionellen Aktivitäten wie Schreiben oder dem Greifen kleiner Gegenstände entscheidend.

Postoperativ
Unabhängig davon, welcher Operationsplan gewählt wird, besteht das Ziel darin, dem Kind einen guten Start zu ermöglichen, um die Erwartungen sowohl der Eltern als auch des Kindes zu erfüllen. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es jedoch letztendlich der gemeinsamen Anstrengung der Eltern und des Kindes!




